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14/09/2018, gepostet in UncategorizedEin Boot geht auf Reisen

Wir schreiben den 14. September 2018 5 Uhr morgens.
Das Motto des heutigen Tages lautet: der frühe Vogel fängt den Wurm.

Wir mache uns am Weg um Jirschi abzuholen, der uns den Hänger nach Förterakos bringt. Nachdem wir unser Helferlein aufgegabelt haben, war die nächste Station der Autoverleih um das Zugfahrzeug zu holen.

Perfekt vorbereitet mit den Kopien aller Führerscheine, Kaution und Übernahmeprotokoll haben wir nur wenige Zeit später schon das Auto bekommen.

Nun trennten sich unsere Wege 🙁

Gerhard machte sich mit Jirschi am Weg quer durch Wien um den Anhänger zu holen, ich war wieder Richtung Ungarn unterwegs. Mein erster Stopp war ÖAMTC in Eisenstadt, dort habe ich die Vignetten für Slowenien gekauft und mich noch mal über verkehrstechnische Vorschriften in Slowenien und Italien erkundigt.

Mittags trafen wir fast zeitgleich im Hafen ein. Nachdem der Anhänger halbwegs justiert war, warteten wir aufgeregt wie kleine Kinder, damit unser Baby aus dem Wasser gekrant wurde …

Uff geschafft – das war ganz schön spannend und wir sind erleichtert, dass der nächste Schritt problemlos funktioniert hat.

Jetzt noch das Boot ordentlich verzurren und dann ist Feierabend für heute. Hundemüde von den anstrengenden Tagen und total nervös vielen wir in die Koje und waren bald im Land der Klabautermänner.

15. September 2018

Steffen, unser Fahrer der die Berechtigung hat unsere „blade Blunz´n“ zu transportieren, kam spät Abends im Hafen an und ging erst „früh“ schlafen.

Wir waren so nervös, dass wir schon um 5:30 Uhr munter waren und am Liebesten schon losgefahren wären. Um 07:30 Uhr versuchte Gerhard mal vorsichtig Steffen zu wecken – leider ergebnislos, der war noch viel zu müde um aufzustehen. Gefühlt einen halben Tag später, nachdem alle mit Kaffee abgefüllt waren und gefrühstückt hatten, ging es endlich los.

Die „O Nass is“ tritt eine große Reise am Landweg an. 531km Autofahrt liegen vor uns, mit einer Fahrtgeschwindigkeit von 80 km/h wird es ein langer Tag werden …

Ein schiefes Boot auf dem Hänger – was für ein Schock

Endlich ging es los. Gerhard wich nicht mehr von Steffens Seite und ich fuhr bis zur Autobahn hinter den beiden und unserem Segelboot hinterher.

A zache Gschicht, aber gut war es, denn die Gurt lockerten sich und das Boot war nicht mehr ordentlich gesichert. Nach wenigen Kilometern auf österreichischer Seite war ein Zwangs-Stopp angesagt und ich war wieder unterwegs nach Ungarn um mehr Zurrgurte zu organisieren.

Die Verwunderung im Hafen war groß, als ich nach 45 Minuten schon wieder zurück war. Das ich Sehnsucht hatte und mich nicht von unseren Freunden trennen konnte, kaufte mir keiner ab – umso mehr waren sie geschockt als ich von dem Vorfall erzählte. Aber nun keine Zeit verlieren, husch husch zurück zum Boot, ordentlich sichern und dann ab nach Italien.

Endlich kamen wir voran

Hier trennten sich wieder unsere Wege für ein paar Stunden. Mein Weg führte mich nach Graz-Umgebung um Monika zu holen, Steffens Frau, gemeinsam ging es dann weiter Richtung Slowenien. Wir kamen gut voran.

Unsere erste Kaffeepause machten wir auf einer Raststation in Slowenien, hier trafen wir uns mit Gerhard und Steffen.

ACHTUNG: Fettes Boot in Anmarsch 😀

Am späten Nachmittag, trafen Monika und ich endlich in der Punta Gabbiani ein. Ich meldete an, dass unser Boot am Weg war und übernahm den Liegeplatz – unser neues Zuhause 🥰

Kurz nach 18:30 Uhr kamen die Beiden Männer endlich mit dem Boot im Hafen an. Kranschluß 19:00 Uhr – gerade noch geschafft.

Als Einstand in den Hafen haben wir die Schrankenanlage runiniert. Wir haben gemeldet das wir jetzt mit dem Boot durchfahren, leider klappt das nicht ganz. Der vordere Schranken gin in die Höhe und statt das der hintere Schranken auch oben geblieben wäre, kam er herunter und landete auf unserem Boot als wir gerade anfuhren. Ein mega Kracher und schon war der Schranken kaputt. Unser Boot blieb Gott Lob heil 😥

Endlich im Hafen angekommen

Die Kleine schaut sehr sehr klein aus, im großen Kran …
Es war ein lustiger Anblick, als unser Segelboot gekrant wurde um auf den Liegeplatz befördert zu werden.

Am Neusiedler See hatten wir eines der größten Boote, hier sind wir fast die Kleinsten …

Ein langer, anstrengender, aufregender und ereignisreicher Tag neigt sich dem Ende. Danke an alle Helferleins – ohne Euch hätten wir das nicht geschafft 😘 🎉 ⛵️

verfasst von Happy Sailors

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